Produktionsstätten sind Objekte, in denen Waren produziert und verarbeitet werden. Sie werden auf
der Spielkarte als 3. Position einer Koordinate abgebildet.
Aufbau von Produktionsstätten
Wer etwas produzieren will, muß dazu zuerst Produktionsstätten aufbauen. Es empfiehlt sich,
zunächst diejenigen Produktionsstätten aufzubauen, die die vorhandenen Ressourcen abschöpfen
(Bergwerke, Salzsiedereien, aber keinen Acker, da dieser erst ab Juli Ertrag liefert!), danach
Rüstindustrien mit ihren Zulieferbetrieben (Weberei, Viehzuchten, Holzfällercamps) und erst jetzt
andere Produktionsstätten einzurichten. Nur bei Reichen, die Reiterstämme ausheben können, könnte je
nach Vorrat die Errichtung von Pferdezuchten bereits zu Beginn des Spieles von Bedeutung sein.
Latifundien sind in der Regel erst ab Mai zu errichten, da sie ab Mai einen höheren Ertrag liefern
und die Vorräte bis dahin ausreichen.
Bedingungen für den Aufbau von Produktionsstätten
- die Aufbaukosten für Depots und Häfen müssen im Staatsschatz bereitliegen
- alle anderen Aufbaukosten müssen im Provinzdepot bereitliegen
- die Grundfläche, auf der die Produktionsstätte errichtet werden soll, muß für den
Produktionsstättentyp geeignet sein
- die Bevölkerungsdichte muß im für den entsprechenden Produktionsstättentyp angegebenen
Bereich liegen
- fehlen die angegebenen Sklaven und Bürger im Provinzdepot, dann wird die Produktionsstätte
ohne Arbeitskräfte bzw. nur mit den vorhandenen errichtet
Einsetzen und Abziehen von Arbeitskräften
Damit in einer Produktionsstätte Waren produziert werden können, müssen darin Arbeitskräfte
vorhanden sein. Diese Arbeitskräfte werden von Sklaven und Bürgern gestellt. Werden nach dem Bau
keine Arbeitskräfte eingesetzt oder ist ihre Zahl durch Verluste zu stark gesunken, so kann ihre
Anzahl wieder vergrößert werden. Entsprechend kann man durch den Abzug von Arbeitskräften die
Produktion senken.
Einsetzen und Abziehen von Arbeitskräften
Damit in einer Produktionsstätte Waren produziert werden können, müssen darin Arbeitskräfte
vorhanden sein. Diese Arbeitskräfte werden von Sklaven und Bürgern gestellt. Werden nach dem Bau
keine Arbeitskräfte eingesetzt oder ist ihre Zahl durch Verluste zu stark gesunken, so kann ihre
Anzahl wieder vergrößert werden. Entsprechend kann man durch den Abzug von Arbeitskräften die
Produktion senken.
Werden Arbeitskräfte eingesetzt, so müssen die entsprechenden Sklaven und Bürger im
Provinzdepot bereitliegen. Werden Arbeitskräfte abgezogen, so werden die Sklaven und Bürger
dem Provinzdepot gutgeschrieben. In einer Produktionsstätte können maximal 1.000 Bürger und
4.000 Sklaven arbeiten. Die Zustimmung des 3. Senats-/Thingbereiches -Wirtschaftswesen- muß
zum Einsetzen oder Abziehen von Arbeitskräften mindestes 30 Prozent betragen.
Produktion
Sind in einer Produktionsstätte Arbeitskräfte (Sklaven und Bürger) eingesetzt, so produziert diese
Waren. Die erwirtschaftete Warenmenge wird auf der Seite der Produktionsstätte angezeigt.
Die produzierten Waren werden dem Provinzdepot zugeführt. Es gibt einige Produktionsstätten, die
Rohstoffe benötigen, um andere Waren herzustellen. Die benötigten Rohstoffe werden aus dem
Provinzdepot genommen. Sind die jeweiligen Rohstoffe nicht in ausreichender Menge vorhanden,
so wird nur anteilmäßig produziert. Befindet sich die Bevölkerungsdichte auf der Position einer
Produktionsstätte nicht mehr in dem Bereich, der in der Produktionsstättentabelle angegeben ist
(geringer oder höher!), dann kann nicht produziert werden.
Verlust von Arbeitskräften
Da in vielen Produktionsstätten die Peitsche herrscht und die Arbeitsbedingungen nicht sehr sicher
sind, treten in ihnen zum Teil hohe Verluste auf. Wie hoch diese Verluste sind, ist in der
Produktionsstättentabelle nachzulesen.
Sklavenaufstände
Sklaven arbeiten verständlicherweise nicht freiwillig. Um sie zu bewachen, müssen in einer
Produktionsstätte auch Bürger eingesetzt werden. Wenn das Verhältnis von Sklaven zu Bürgern
über 5:1 hinauswächst, bricht ein Aufstand aus. Als Folge dieses Aufstandes wird die
Produktionsstätte zerstört und alle darin arbeitenden Sklaven und Bürger gehen verloren.
Instandhaltungskosten für Produktionsstätten
Produktionsstätten müssen repariert werden, wodurch Kosten auftreten. Die Höhe der monatlich
anfallenden Kosten ist in der Produktionsstättentabelle nachzulesen. Die Instandhaltungskosten
werden aus dem Staatsschatz beglichen. Sind hierin nicht ausreichend Geldmittel vorhanden, so
werden die noch nicht beglichenen Kosten aus den Depots bestritten. Die Kosten erhöhen sich dabei
jedoch um 25 Prozent. Ist auch hier nicht genügend Geld vorhanden, so werden nicht bezahlte
Produktionsstätten zerstört. Es sollte deshalb unbedingt darauf geachtet werden, über ausreichende
Geldmittel im Staatsschatz zu verfügen.
Abreißen von Produktionsstätten
Es ist auch möglich, seine Produktionsstätten zu entfernen. Die Zustimmung des 5. Senats-/Thingbereiches - Innenpolitik- muß hierfür mindestens 75 Prozent betragen.
Die in einer abzureißenden Produktionsstätte eingesetzten Sklaven und Bürger werden alle in das
Provinzdepot geleitet. Depots, auf deren Position sich ein Handelszentrum befindet, können nicht
abgerissen werden. Festungen können nicht abgerissen werden. Eine Ausnahme bilden Festungen in
Depots. Diese werden gemeinsam mit dem Depot abgerissen.