In jedem Reich leben Menschen. Die Bevölkerung, die ein Reich besitzt, kann mit Hilfe der
Spielkarte von allen Spielern durch Addition errechnet werden (bei Feldern mit der
Bevölkerungsdichte '0' sind, außer für Wüstenfelder, nur Schätzwerte anzunehmen), da auf ihr ja
auch die sich monatlich ändernde Bevölkerungsdichte ausgewiesen wird (2. Position jeder
Koordinateninformation). Die Zahlenangaben entsprechen folgenden Einwohnerwerten:
| Bevölkerungsdichte |
Anzahl Einwohner |
| 0 | < 0 -500 Einwohnern (in Wüsten 0 Einwohner) |
| 1 | 2.000 Einwohnern |
| 2 | 5.000 Einwohnern |
| 3 | 10.000 Einwohnern |
| 4 | 20.000 Einwohnern |
| 5 | 30.000 Einwohnern |
| 6 | 50.000 Einwohnern |
| 7 | 75.000 Einwohnern |
| 8 | 100.000 Einwohnern |
| 9 | 125.000 Einwohnern |
Bevölkerungsvermehrung
Die Bevölkerungsvermehrung wird für jede Provinz einzeln ermittelt und als Bürger dem
Provinzdepot gutgeschrieben. Die Höhe der Bevölkerungsvermehrung ist von Provinz zu Provinz
unterschiedlich und schwankt innerhalb festgesetzter Grenzen.
Erhöhen der Bevölkerungsdichte
Um mehr Steuern und einen größeren Bevölkerungszuwachs zu erhalten, kann man die
Bevölkerungszahl erhöhen. Dies geschieht, indem man mit dem entsprechenden Befehl die
Bevölkerungsdichte einer einzelnen Koordinate erhöht. Ein monatlicher
Mindestbevölkerungszuwachs von 59.000 für barbarische und 39.000 für römische Reiche, je nach
Aufstellungsschema, ist erstrebenswert, um die maximale Erhöhung der Kohorten-/Hordenanzahl
zu erreichen.
Voraussetzungen für die Erhöhung der Bevölkerungsdichte:
- das Feld muß zum eigenen Reichsgebiet gehören
- die benötigten Waren müssen in den Provinzdepots bereit liegen
- die maximal erreichbare Bevölkerungsdichte darf nicht überschritten werden
- soll eine Bevölkerungsdichte über den Wert 3 hinausgehen, so muß die Zustimmung
des 3. Senats-/Thingbereiches -Wirtschaftswesen- mindestens 45% betragen
Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Waren in den Provinzdepots zur Erhöhung der
Bevölkerungsdichte bereitliegen müssen:
| Erhöhung von 0 auf 1 | 2.000 Bürger | 80 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 1 auf 2 | 3.000 Bürger | 20 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 2 auf 3 | 5.000 Bürger | 200 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 3 auf 4 | 10.000 Bürger | 400 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 4 auf 5 | 10.000 Bürger | 400 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 5 auf 6 | 20.000 Bürger | 800 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 6 auf 7 | 25.000 Bürger | 1.000 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 7 auf 8 | 25.000 Bürger | 1.000 t Steine oder Holz |
| Erhöhung von 8 auf 9 | 25.000 Bürger | 1.000 t Steine oder Holz |
Wie hoch die Bevölkerungsdichte maximal sein darf, ist vom Gelände des Feldes abhängig.
Natürlich kann man nur diejenigen Felder erhöhen, die zum eigenen Reichsgebiet gehören (großer
Reichskennbuchstabe auf der Spielkarte). Ein Feld kann monatlich maximal um den Wert 1 erhöht
werden. Es ist darauf zu achten, die Bevölkerungsdichte von Feldern mit Produktionsstätten
innerhalb den in der Produktionstättentabelle angegebenen Grenzen zu halten, da sonst nicht
produziert werden kann.
Nahrungsmittelverbrauch
Die Einwohner müssen mit Nahrungsmitteln versorgt werden, damit sie nicht verhungern. Salz ist
zur Ernährung nicht unbedingt notwendig, aber ohne ausreichende Salzversorgung sinkt die
Geburtenrate. Der Verbrauch von Nahrungsmitteln und Salz wird für jede Provinz eines Reiches
einzeln ermittelt:
- Je 1.000 Einwohner benötigen 1 t Nahrung
- Je 50.000 Einwohner benötigen 1 t Salz
Die benötigten Nahrungsmittel und das Salz werden aus den Provinzdepots entfernt. Sind keine
Provinzdepot vorhanden oder sind diese nicht ausreichend gefüllt, so wird die benötigte Nahrung
und das Salz von eigenen Trossen, die sich innerhalb der zu versorgenden Provinz befinden,
entnommen. Sind nicht genügend Nahrungsmittel in der Provinz greifbar, so sinken so viele
Bevölkerungsdichten, mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent je Feld, monatlich maximal um
den Wert 1, bis die versorgbare Bevölkerungszahl erreicht ist. Daneben sinkt die Zustimmung jedes
Senators/Häuptlings um folgenden Wert:
Seuchen
Jeden Monat wird die Welt von Seuchen heimgesucht. Es treten auf der gesamten Karte insgesamt 6
bis 8 Seuchen auf. Sie existieren nur einen Monat in dem Gebiet, in dem sie auftreten. Durch eine
Seuche wird die Bevölkerungsdichte um den Wert 1 gesenkt und die Arbeiter der betroffenen
Produktionsstätten werden um 50 Prozent reduziert.